Kamera läuft

08. Oktober 2020

Kampagnen-Shooting für die Österreichische Sporthilfe

Kaum hat Lukas Weißhaidinger der Trainings-Alltag wieder, standen auch schon die ersten Promotion-Termine an. Zwischen zwei Trainingseinheiten stand der WM-Dritte von Doha der Österreichischen Sporthilfe für ein Fotoshooting bzw. einen Promotion-Dreh im Vorfeld des 50-Jahre-Jubiläums zur Verfügung. Auch beim Dreh kam der 28-jährige Oberösterreicher nicht ganz ohne sportliche Belastung davon. Kniebeugen mit Lasten jenseits der 200 kg und kurze Einheiten an den Krafttrainingsgeräten gehörten zum "Drehbuch".

Wie hast Du diesen Promotion-Nachmittag persönlich erlebt?

Lukas Weißhaidinger: "Für mich ist das eine schöne Abwechslung zum Training. Wir setzen ja selbst eine Kamera-Drohne im Training ein. Mit den Aufnahmen, die wir diesmal gemacht haben, hat das aber nur wenig zu tun. Da war der künstlerische Wert ein ganz anderer. Ich hab's durchaus genossen. Ganz davon abgesehen, dass es einem guten Zweck dient. Ich finde es gut, wenn die positiven Leistungen der Sporthilfe in einem Werbespot dargestellt werden."

Wie gut hast Du die ersten Trainingstage für die bevorstehende Olympia-Saison überstanden?

Weißhaidinger: "Ganz ohne Muskelkater ging's auch diesmal nicht ab. Aber die Schmerzen halten sich in Grenzen. Ich fühle mich 100% fit, freue mich auf die kommenden Wochen. Die Olympia-Vorbereitung wird insgesamt 33 Wochen in Anspruch nehmen. Das erste Trainingslager ist im Jänner geplant. Wahrscheinlich fliegen wir nach Teneriffa."

Galubst Du daran, dass die Olympischen Spiele 2021 in Tokio planmäßig stattfinden können?

Weißhaidinger: "Ich wäre  ein schlechter Athlet, würde ich nicht zu 100 Prozent an Olympia glauben. Wer zögert, vergibt schon jetzt seine Chancen. Ich denke jeden Tag an Tokio bzw. jenen Abend am 1. August 2021, an dem das Olympia-Finale im Diskus in Szene gehen wird."